Der erste Schritt beim Vermarkten an Frauen lautet: Zuerst müssen Sie Frauen verstehen

Lesezeit: 3 Minuten Über den Horizont

Nun da Sie davon überzeugt sind, dass es eine glänzende Idee ist, an Frauen zu vermarkten, besteht der nächste Schritt darin herauszufinden, was genau das für Ihr Geschäft bedeutet. Bei einigen Branchen gestaltet sich das kniffliger als bei anderen. Ihr Geschäft mag zum Beispiel bereits eine große Gruppe von Frauen ansprechen – in diesem Fall müssen Sie also nicht bei null anfangen. Sie versuchen nicht herauszufinden, wo die Frauen sind, sondern lediglich wie Sie sie besser erreichen können. In anderen Fällen müssen Sie eventuell erst einmal herausfinden, ob all das auf Ihre Branche überhaupt zutrifft.

Ich garantiere Ihnen, dass es auf jede Branche zutrifft. Wenn Sie es trotzdem nicht erkennen dann liegt das daran, dass Sie noch immer zu technisch denken. In diesem Punkt unterscheidet sich das Eingehen auf die Bedürfnisse von Frauen grundsätzlich. Selbst knallharte Frauen werden durch ihre Emotionen geprägt. Wir sind darauf programmiert, alle Aspekte, Gefühle und Faktoren abzuwägen, bevor wir eine Entscheidung treffen. Das bedeutet, dass Sie uns zuerst verstehen müssen, um an uns zu vermarkten.

Lassen Sie uns ein paar Beispiele betrachten. In den Nachrichten geht es aktuell sehr oft um zwei Dinge: Süchte und Gefängnis. Man könnte meinen, dass es sich hierbei um hauptsächlich männliche Domänen handelt, aber denken wir noch einmal genauer darüber nach. Beide beeinflussen die Familien und das emotionale Wohlbefinden innerhalb der Familien sowie das Treffen größerer Entscheidungen – alles, was sich im Herrschaftsbereich der Frau befindet. Wenn Sie also diesen Markt eingehen wollen, berücksichtigen Sie, wie diese beiden Branchen Frauen beeinflussen – und zwar nicht nur die Leute, die auf der Empfängerseite der Justiz stehen oder jene, die an einer Sucht leiden.

Es geht weiter. Bildung und Erziehung ist ein weiteres großes Thema, das gewiss in die Domäne der Mütter einzuordnen ist, die diesbezüglich die meisten Entscheidungen treffen. Wenn Sie in diesem Bereich an Frauen vermarkten wollen, ist die Hauptsache, dass Sie ihnen bei der Auswahl Sicherheit vermitteln. Sie vermarkten also nicht nur sich selbst, als wären Sie ein Pädagoge, sondern Sie müssen wie ein Ersatzelternteil sein, das das Kind anleitet und prägt, selbst wenn es sich bereits auf der Uni befindet. Eine Mutter hört nie damit auf, Mutter zu sein und letztendlich sind es die Mütter, auf die Sie Ihr Marketing ausrichten müssen.

Was ist nun, wenn Sie über eine Agentur verfügen, die kreative Dienstleistungen oder Fachberatung anbietet. Das mag etwas kniffliger erscheinen, ist es aber eigentlich nicht. In diesem Fall können Sie zwar nicht flächendeckend an die Sache herangehen, aber dennoch einen Ansatz entwickeln.

Folgendes würde sich ändern: Sie müssten jede einzelne Frau, mit der Sie als Kundin zusammenarbeiten, berücksichtigen. Beachten Sie ihre Präferenzen und Kommunikationsstile. Als Beispiel soll hier ein Fall dienen, in dem es einen Ansprechpartner bei einem Kunden gab, für den eine Marketingagentur arbeitete. Diese Kundin war also die Hauptschnittstelle zwischen der Agentur und dem Multi-Millionen-Dollar Geschäft. Sie war eine großartige Dame, hatte jedoch privat und beruflich einiges durchzumachen. Bei ihrem jungen Kind wurde Leukämie festgestellt und später fand sie dann heraus, dass durch Verweigerung der Mitarbeit und berufliche Schwierigkeiten die Marketingagentur daran gehindert wurde, die Informationen und Materialien zu erhalten, die sie gebraucht hätte um ihre Arbeit zu erledigen. Sie können diese Informationen in wenigen Zeilen nachlesen, aber für die Marketingagentur dauerte es ein ganzes Jahr, um das herauszufinden. In der Zwischenzeit war der Kunde frustriert und die Beziehung zwischen den beiden angespannt. Das hätte nicht sein müssen, wenn jemand einfach auf die Frau zugegangen wäre um zu erfahren, was sonst so in ihrem Leben vorgeht.

Sobald die Agentur diese Informationen hatte, konnte sie Kampagnen erstellen, die beiden Seiten hilfreich waren und sich nicht auf Informationen oder Material stützen musste, das von anderen kam. Sie konnten Kampagnen vorlegen, die nicht der häufigen Kommunikation mit dem Kunden bedurften. Alle waren damit zufrieden und die Verbindung zwischen Kunde und Agentur wurde gestärkt. Die Moral der Geschichte lautet: Nehmen Sie sich die Zeit, Ihren Kunden, Ihre Zielgruppe und die Frauen kennenzulernen, die Ihr Geschäft ausmachen. Es ist nicht nur gut für das Geschäft, sondern lässt selbiges auch leichter von der Hand gehen. Eine Marketingagentur muss Psychologie verstehen, um ihr Geschäft zu betreiben und ein effektiver Vermarkter zu sein. Und das konnten sie. Verstehen sie den Kunden, verstehen sie auch die Zielgruppe des Kunden.

Für jedes andere Geschäft besteht Ihre Aufgabe darin, Ihre Zielgruppe zu verstehen, was Ihnen ein größeres Interesse daran abverlangt, was sie motiviert oder frustriert.

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