„Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“: Ihr heiliger Büroraum

Lesezeit: 3 Minuten Über den Horizont

Im letzten Beitrag schrieb ich darüber, wie ich das Buch „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ gelesen hatte. Dort fand ich die Inspiration für eine neue Betrachtungsweise von Inhalten. Als ich die Kapitel las, fand ich auch die Inspiration für meinen Büroraum.

Büroraum ist mir wirklich wichtig. Dort verbringt man den größten Teil seines Tages und investiert seine Zeit und Energie. Meiner Meinung nach sollte er wirklich die Persönlichkeit reflektieren, und ein Raum für Kreativität sein. Deshalb bin ich ein wenig entsetzt, wenn ich einen tristen Raum oder Ort mit grellem Deckenlicht und Industrieteppichboden betrete.

Ist es wirklich das Beste, was wir für uns selbst tun können? Wir sind keine Maschinen. Wir sind lebendige, atmende Menschen. Wir sind organische Wesen, die auch einen natürlichen Raum benötigen. Zwar ist nicht jeder mit diesem neuzeitlichen Denken über Arbeitsräume einverstanden, aber das ist die treibende Kraft hinter dem Anstieg der kreativen Büroräume: Es ist ein kollektiver Versuch unseren Raum zurückzuerobern und Menschlichkeit in den Arbeitsbereich zu bringen.

Das Buch „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ half mir dabei.

Als jemand, der mit Inhalten arbeitet, bin ich umringt von Content-Material in Form von Büchern, Magazinen, Zeitschriften, Zeitungen und noch mehr Zeitungen.

Es ist nie ein Ende in Sicht. Anfang des Jahres beschloss ich, wieder die Kontrolle zu übernehmen und langsam, so weit wie möglich, alles zu digitalisieren. Jedoch ist es an den meisten Tagen ein aussichtsloser Kampf. „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ hilft mir bei diesem Problem.

Überraschenderweise befürwortete das Buch nicht jeden Tag mit Aufräumen zu verbringen, es argumentierte, dass dies nur zu ständigem Aufräumen führen würde. Ich fand den Gedanken ziemlich erfrischend. Stattdessen empfahl es, das zu entsorgen, was nicht benutzt wurde und nicht notwendig ist. Es empfahl auch, auf Warnsignale im eigenen Denkprozess zu achten. So zum Beispiel, wenn Sie sich sagen „darauf, komme ich bald zurück … ich möchte noch daraus lernen“ als Antwort auf ein Seminar-Material, welches Sie vor Jahren erhalten haben. Sie sollten das als ein Warnsignal sehen, denn, „Sie werden nie darauf zurückkommen.“ In der Regel ignorieren wir solches Material. Das Gleiche gilt für Tagungs- oder Messeunterlagen, einschließlich, Flyer, Visitenkarten, Broschüren, Ausdrucke (und ich würde sagen, auch Magazine und Zeitschriften, die noch interessante Informationen enthalten). Wenn Sie bis jetzt keine Zeit gefunden haben sie zu lesen, werden Sie sie nie finden.

Das ist für mich Fortschritt. Als Schriftsteller kann ich nicht sehr gute Artikel und Zeitschriften, von denen ich etwas lernen könnte, einfach wegwerfen. Ich bin mir sicher, dass die meisten von Ihnen das gleiche Problem auf die eine oder andere Weise haben. Also hier ist meine Lösung: Nehmen Sie sich täglich Zeit dafür. Sollte das eine gemeinsame Sitzungsstunde sein, treffen Sie sich alle in einem Raum und erledigen Sie es gemeinschaftlich. Wenn das Sortieren des Materials ein Teil Ihres Rituals während des Morgenkaffees sein muss, dann verwirklichen Sie es. Unterm Strich müssen Sie selbst eine Möglichkeit finden, um Ihren Raum für sich zurückzugewinnen und auch einen Weg, der Sie nicht überfordert. Dazu gehört eine menschliche und persönliche Entwicklung, die Sie aber auch in ein Ritual einbinden müssen.

Das schließt für mich ein, den Raum mit Liebe und Sorgfalt zu dekorieren, wie ich es bei meinem Frisiertisch oder in meinem Schlafzimmer tun würde. Und hier ist ein weiterer Leckerbissen aus dem Buch: Dekorieren Sie Ihren Raum mit besonderen Gegenständen. Wenn Sie Ihren Raum Sorgfalt zu kommen lassen, sei es durch geschätzte Möbelstücke, Bilder oder Nippes, wird der Raum Ihre Persönlichkeit erhalten. Sobald dieser Raum Ihnen am Herzen liegt, wird es sogar Ihnen schwerfallen, Chaos zu verursachen. Es ist nicht mehr nur ein Ort in dem Sie von 9 Uhr bis 17 Uhr arbeiten; es ist ein Ort für Ihr Handwerk, und er sollte Ihnen Freude bereiten.

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