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Worin besteht das US-EU Safe-Harbor Programm und was bedeutet es für das Geschäft?

Worin besteht das US-EU Safe-Harbor Programm und was bedeutet es für das Geschäft?

Über den Horizont • Dezember 1, 2015

Das Datenschutzgesetz, welches im Jahr 1998 in Kraft getreten ist, verbietet die Übertragung von persönlichen Daten von europäischen Bürgern in andere Länder, die nicht die Standards zum Schutz der Privatsphäre erfüllen. Um dieser Richtlinie nachzukommen, hat das US-Handelsministerium und die EU das sogenannte Safe Harbor Program entwickelt. Es wurde dazu entwickelt, die Privatsphäre und die Integrität von persönlichen Daten zu schützen, die von U.S. Firmen gesammelt und verarbeitet worden sind. Dies gab Unternehmen die Möglichkeit selbst sicher zu stellen, dass sie Daten von europäischen Bürgern schützen würden, wenn diese Daten auf Anbietern und Rechenzentren in den USA übertragen wurden. Firmen in den U.S.A. sollten hierbei 7 Grundsätze in der Safe-Harbor-Zertifizierung beachten: Sie müssen Kunden über die Sammlung Ihrer persönlichen Informationen aufklären, sowie über die Möglichkeiten und die Bedeutung der Organisation, damit sie die Nutzung der Informationen der Privatpersonen beschränkt und kontrolliert ist. Sie sollten außerdem darüber informieren, an welche Art von Dritten die Informationen weitergegeben werden können und wie sie die Organisation erreichen können, im Falle einer Nachfrage oder einer Beschwerde. Klare und erschwingliche Mechanismen müssen Nutzern angeboten werden, damit diese selber auswählen können, wie Ihre Informationen an Dritte weitergegeben werden können. Bevor irgendwelche persönlichen Informationen an dritte Parteien weitergegeben werden, muss eine Organisation diese zunächst sehen, damit sichergestellt wird, dass die oben genannten Prinzipien eingehalten werden. Sie müssen außerdem sicherstellen, dass die dritte Partei in dem Safe-Harbor Programm eingeschrieben ist. Organisationen, die bei der Sammlung, Verarbeitung und Aufrechterhaltung der persönlichen Daten der Nutzer beteiligt sind, sollten diese vor Missbrauch, Verlust, Änderung und vor unberechtigtem Zugriff schützen. Eine Organisation darf die Information nur für den Zweck nutzen, für die diese gesammelt worden ist und sie sollte dafür verantwortlich sein, die Information stetig zu aktualisieren und sie auf dem neusten Stand zu halten. Einzelpersonen sollten auch einen Zugriff auf die Informationen haben, die sie in gewissem Ausmaß an ein Unternehmen weitergegeben haben. Die Art des Zugriffs kommt dabei auf den Grund und die Sensibilität der Information an, die gesammelt worden ist. Unternehmen müssen außerdem die Mechanismen zur Gewährleistung der Einhaltung der Safe-Harbor Prinzipien sicherstellen. Rechtliche Konsequenzen drohen jenen Unternehmen, die sich nicht an diese Prinzipien halten. Wie kann dies bei Geschäften helfen? Sind Sie neugierig, warum so viele Unternehmen dem Safe Harbor beigetreten sind? Oder warum sie Safe Harbor gegenüber anderen grenzüberschreitenden Beschränkungen der Datenübertragungen ausgewählt haben? Brian Hengesbaugh, ein Partner von der Kanzlei Baker & McKenzie in Chicago, sagt: “Es ist für eine bessere Online-Datenübertragung geeignet, weil es nicht die Zustimmung der Webseiten-Besucher benötigt und man muss nicht wieder und wieder in bilaterale Abkommen treten.” Es hilft auch dabei, den Verwaltungsaufwand zu umgehen, um die Modellverträge beizubehalten und um neue Verträge auszuführen, damit die neuen Geschäftspartner aufgeklärt werden. Einige der wichtigsten Faktoren, die US-Firmen dazu gebracht hat, ein Teil von Safe Harbor zu werden, war die erhöhte Nachfrage nach grenzüberschreitenden Datentransfer und zuverlässigen Lösungen in der Kontrolle von Daten-Implementierung. Neben anderen Vorteilen, verstärkt es das Markenimage und die Kundenzufriedenheit in den EU-Ländern.


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Benchmark Email und US-EU Safe-Harbor-Zertifizierung

Benchmark Email und US-EU Safe-Harbor-Zertifizierung

Über den Horizont • November 29, 2015

Nach 15 Jahren erfolgreicher Datenübertragung nach den Safe-Harbor-Prinzipien, wurde das Abkommen kürzlich von den europäischen Gerichten als illegal erklärt.. Safe Harbor war eines der Ansätze der US-Unternehmen, um erfolgreich die Bedenken der Datensicherheit für die europäischen Bürgerinnen und Bürger zu entkräften. Eine Frist wurde für Ende Januar für EU und US-Behörden festgelegt, um eine Alternative zu präsentieren. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es auch zu einem neuen Vertrag kommen wird. In der Zwischenzeit, möchten wir Ihnen jedoch versichern, dass Benchmark Email sich strikt an die Safe-Harbor Prinzipien hält, genauso, wie es in unserer Datenschutzbestimmung angegeben ist. Da die europäischen Gerichte entschieden haben, dass die Safe Harbor Vereinbarung nicht mehr gültig ist, werden wir diese Seite wahrscheinlich bald aktualisieren. Wir werden uns auch weiterhin an diese Grundsätze halten, also wenn Sie bereits Ihre Daten, sowie die Daten Ihrer Kunden und Empfänger bei Benchmark gespeichert haben, dann seien Sie sich sicher, dass diese bei uns sicher und geschützt sind. Diese Nichtigkeit wird unsere Dienste in keiner Weise beeinflussen, also können Sie Benchmark Email auch weiterhin vertrauensvoll nutzen. Diejenigen von Ihnen, die neu bei Benchmark Email sind, können unsere Nutzungsbedingungen und Richtlinien selber noch einmal durchlesen, um ein Verständnis davon zu erlangen, wie wir die Daten von unseren Kunden schützen. Für weitere Informationen, kontaktieren Sie bitte support@benchmarkemail.com.


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