Wie beeinflussen Missbrauchsmeldungen beim E-Mail-Marketing die Zustellungsrate Ihres Newsletters?

Lesezeit: 3 Minuten E-Mailologie

In vorherigen Artikeln haben wir bereits über Spam-Fallen geschrieben, die Zustellungsrate definiert und die Vorteile einer dedizierten IP-Adresse aufgezählt. In diesem Teil werden wir nun einen genaueren Blick auf einen anderen Aspekt werfen, der, wenn nicht korrekt damit umgegangen wird, Ihre Sendereputation, und damit Ihre Zustellungsrate, beeinflussen kann:

Missbrauchsmeldungen beim E-Mail-Marketing. Es ist genauso wenig wünschenswert als Spam markiert zu werden, wie in einer Spam-Falle zu laden.

Was ist eine Missbrauchsmeldung? Wenn Sie Benchmark nutzen, kann eine Missbrauchsmeldung von zwei Quellen kommen:

  1. Wenn ein Kunde eine E-Mail innerhalb seines Posteingangs als Spam markiert. Das ist die ernsthafteste der beiden Möglichkeiten, weil Gmail, Hotmail, Yahoo etc. die Beschwerde erhalten und Maßnahmen gegen unsere E-Mails einleiten werden.
  2. Benchmark bietet einen “Missbrauch melden”-Link, der in Ihren E-Mails hinzugefügt werden kann. Wenn der Empfänger sich entscheidet sich über diesen Link zu beschweren, erhalten Gmail, Hotmail, Yahoo etc. keine Beschwerde, was uns Zeit verschafft, das Problem zu lösen. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sich hierbei nicht um eine ernste Angelegenheit handelt. Bei Benchmark nehmen wir Beschwerden sehr ernst und werden mit Ihnen zusammen daran arbeiten, das Problem zu lösen. Wenn ein Kunde eine Beschwerderate von über 0,5% hat, werden wir sein Konto sperren. Um Ihnen eine Vergleichsmöglichkeit zu geben, erlauben wir 1 Missbrauchsbeschwerde pro 2000 gesendeten E-Mails.

Was führt dazu, dass meine E-Mail als Spam markiert wird?

Das ist eine sehr gute Frage, denn als Spam markiert zu werden kann mehrere Gründe haben:

  1. Die Datenbank, die Sie nutzen, ist alt und die Informationen, die Sie senden sind nicht länger relevant oder die Empfänger erinnern sich gar nicht, sich für Ihre E-Mails angemeldet zu haben.
  2. Die Informationen, die Sie senden, interessieren Ihre Kontakte nicht, so dass sie die E-Mails fälschlicherweise als Spam markieren anstatt sich abzumelden.
  3. Sie senden zu viele E-Mails und die Kontakte fühlen sich genervt. Wenn Sie denken, dass das der Fall ist, sollten Sie eine Pause einlegen und Ihre Strategie überdenken.
  4. Sie senden E-Mails an Leute, die sich gar nicht für Ihre Liste angemeldet haben. Das ist nicht nur schlechtes E-Mail-Marketing, sondern auch illegal und kann viel weitreichendere Konsequenzen haben als nur die Ergebnisse einer Kampagne.
  5. Sie senden Inhalte an Leute, die beim Anmelden andere Informationen erwartet bzw. sich dafür eingetragen haben. Zum Beispiel: Wenn sie sich für eine Webinar-Serie über Dekoration und Inneneinrichtung eingetragen haben, senden Sie ihnen anschließend keine Angebote über Kleidung oder andere Produkte.
  6. Der Empfänger hatte einfach einen schlechten Tag und entschied sich, nicht an Ihren E-Mails interessiert zu sein. Also wurden sie als Spam markiert. Das passiert nur selten, aber unten werden Sie lernen, wie Sie das lösen können.

Sie werden jetzt gemerkt haben, dass es viele Gründe für eine Beschwerde gibt, auch wenn das keine vollständige Liste ist. Ihre Beschwerderate ist aber glücklicherweise etwas, was Sie kontrollieren können.

Wenn Sie bei Benchmark eine Kampagne senden, können Sie in Ihren Berichten sehen, wenn Sie eine Missbrauchsmeldung erhalten:

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Vergessen Sie jedoch nicht, dass Sie die Beschwerden nur kontrollieren können, wenn Sie den “Missbrauch melden”-Link zu Ihrer Kampagne hinzufügen.

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Wenn Sie diesen Link nicht benutzen, wird der Empfänger nur in der Lage sein, sich direkt bei dem Anbieter des Posteingangs zu beschweren und das wird Ihre Sendereputation ernsthaft beeinträchtigen.

Wie kann ich es verhindern, als Spam markiert zu werden?

Wir haben bereits einige Gründe gesehen, warum Sie als Spam markiert werden könnten, lassen Sie uns nun nach möglichen Lösungen suchen:

  1. Wenn Ihre Datenbank alt ist, senden Sie nur an die Kontakte, die Ihre E-Mails öffnen. Warum sollten Sie für einen größeren Plan bezahlen, wenn er nicht effektiv ist?
  2. Wir denken oft, dass das, was wir senden sehr interessant und relevant ist, aber sind Sie sich da ganz sicher? Nehmen Sie sich eine Minute und schauen Sie sich die Klickrate Ihrer letzten Kampagne an. Sind Sie zufrieden? Wenn nicht, sollten Sie darüber nachdenken Ihren Inhalt zu ändern, so dass etwas entsteht, was das Engagement der Empfänger weckt. Unsere “Klick-Heatmaps” innerhalb Ihrer E-Mail-Berichte können Ihnen wertvolle Einsichten darüber verschaffen, für welche Art von Inhalten sich Ihre Empfänger interessieren.
  3. Erstellen Sie eine Strategie für die E-Mails, die Sie versenden. Berücksichtigen Sie beste Zeit und den besten Tag, um eine bestimmte Nachricht zu versenden. Außerdem sollten Sie niemals den gleichen Inhalt zweimal in derselben Woche senden. Weniger ist mehr.
  4. Senden Sie keinen Spam. Stellen Sie sicher, dass Sie nur an Kontakte senden, die sich dafür eingetragen haben, Neuigkeiten von Ihnen zu erhalten.
  5. Segmentieren Sie Ihre Kunden nach der Art der Inhalte, die Sie empfangen wollen. Das wird Ihre Relevanz in die Höhe schießen lassen.
  6. Wenn ein Empfänger Sie als Spam markiert hat, überprüfen Sie Ihre Berichte und kontaktieren Sie die Person persönlich, um herauszufinden, was der Grund dafür war und welche Maßnahmen Sie ergreifen müssen.

Abschließende Empfehlungen

  • Denken Sie immer daran, den “Missbrauch melden”-Link, den wir Ihnen anbieten, zu Ihren E-Mails hinzuzufügen.
  • Haben Sie ein Auge auf Ihre Berichte.
  • Hören Sie Ihren Empfängern zu und lernen Sie von ihren Aktionen und Reaktionen.

In unserem nächsten Artikel schlagen wir Ihnen einen einfachen Weg vor, Ihre E-Mail-Marketing-Strategie zu retten. Folgen Sie uns, melden Sie sich an und verpassen Sie nichts!

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