6 unentbehrliche Ratschläge über das E-Mail-Marketing-Tool “Profi-Automatisierung”

Lesezeit: 4 Minuten Produkt & Design

Sicherlich haben Sie bereits einen Blick auf die Profi-Automatisierung geworfen und wahrscheinlich schon den ein oder anderen Ablauf erstellt.

Jeden Tag interessieren sich mehr Marketer für dieses Werkzeug und kontaktieren uns mit ihren Fragen. Bei der Entwicklung der Profi-Automatisierung wurden auf die Überblicksansicht wert gelegt, die bequem und äußerst benutzerfreundlich ist. Die Schwierigkeiten tauchen meist in der Anwendung der Strategien und Umsetzung der Ideen auf.

In diesem Artikel wollen wir allerdings nicht auf die strategische Seite eingehen, sondern Unklarheiten beseitigen, die Benutzer an uns herangetragen haben.

TIPP 1: Trennung von Kunden und Leads

Innerhalb der Vorlagen, die wir Ihnen zur Verfügung gestellt haben, finden Sie eine zur “Verkaufsbestätigung”. Wir werden diesen Ablauf heranziehen, um den Prozess zu visualisieren und uns auf den heikelsten Punkt zu konzentrieren, nämlich das Einfügen des Trackingcodes auf Ihrer Website.

Der Zweifel einiger Anwender liegt oft darin, an welcher Stelle der Seite oder Web dieser Code eingefügt werden muss und ob er auf allen oder nur ausgewählten Seiten platziert werden sollte.

  • UNSER RATSCHLAG: Wenn Sie nicht sicher sind, welche Seite oder Seiten Sie später tracken möchten, setzen Sie den Code am besten auf alle erdenklichen Seiten und legen Sie im Automatisierungsablauf unter der Bedingung “Hat eine konkrete URL besucht” fest, welche Seite Sie benutzen möchten. Die könnte zum Beispiel lauten: www.meinedomain.de/dankefuerdeneinkauf.html

Auf diese Art und Weise kann die Profi-Automatisierung zwar alle Seiten verfolgen, löst aber nur eine Aktion aus, wenn diese konkrete Seite von Ihrem Abonnenten besucht wird und damit bestätigt, den Einkaufsprozess erfolgreich abgeschlossen zu haben. Diesen können Sie nun ganz einfach in eine neue Liste speichern und von den Leads trennen, die noch keinen Kauf abgeschlossen haben.

Der Code funktioniert übrigens am besten, wenn Sie ihn in den Html-Körper “body” am unteren Ende eingeben.

TIPP 2: Wartezeit einfügen

Die Aktion “Wartezeit einfügen” ist eine der wichtigsten Funktionen, und gleichzeitig die, die man am leichtesten vergessen kann. Da uns oft nicht bewusst ist, was es damit auf sich hat.

Die Wartezeit ist der Zeitraum, der verstreichen soll, bevor die nächste Aktion ausgelöst oder eine Bedingung angewandt wird, und ist besonders wichtig, um dem Benutzer Zeit zu geben, auf den letzten Input zu reagieren.

BEISPIEL 1:

In diesem Beispiel bedeutet die Wartezeit, wie viele Minuten, Stunden oder Tage vergehen sollen, nachdem der Abonnent sich in einer Liste eingetragen hat und bevor ihm eine E-Mail gesendet wird.

Sollte sich der Abonnent bereits in der Liste befinden, versteht sich unter Wartezeit der Zeitraum, der nach der Aktivierung der Automatisierung verstreicht, bevor die E-Mail gesendet wird.

Wohlgemerkt, mit der Wartezeit legen wir hier den Moment, zu dem die Sendung der E-Mail beginnt, und nicht den exakten Moment des Empfangs derselben durch den Abonnenten fest, denn dieser hängt von der Größe der Liste und den Einstellungen des E-Mail-Programms des Empfängers ab.

BEISPIEL 2:

In diesem Fall bedeutet die Wartezeit, dass der Abonnent, dass der Abonnent 15 Tage Zeit hat die gewünschte Bedingung zu erfüllen, (oder nicht). Reaktionen, die sich außerhalb dieses Zeitraums befinden, werden von der Profi-Automatisierung als nicht-erfüllt berücksichtigt.

Daher ist es wichtig, Ihren Kunden genügend Zeit zu lassen, zu reagieren, um sie nicht im Prozess zu verlieren.

TIPP 3: Kontakte die Liste wechseln lassen

Dieser Fall tritt ein, wenn der Kunde sich zum Beispiel für ein Webinar angemeldet hat und daher keine Kampagnen mehr empfangen soll, die ihn dazu einladen.

Besonders wichtig ist hierbei die Reihenfolge der Elemente:

  1. Der Abonnent erfüllt die Bedingung.
  2. Er wird der neuen Liste hinzugefügt.
  3. Erst dann kann er aus der vorherigen gelöscht werden.

Sollten Sie den Kontakt erst aus der Liste entfernen, kann er nicht mehr in eine andere Liste kopiert werden und geht damit verloren.

TIPP 4: Der Unterschied zwischen der “Im Fall von”-Bedingung und “Interaktion mit der E-Mail”

Beim “Interaktion mit der E-Mail” können Sie verschiedene Bedingungen individuell anwenden. Sie schließen einander aus und, wenn sie sich auch gleichzeitig anwenden lassen, lassen sie sich nicht kombinieren.

Im Gegensatz dazu kann man mit der “Im Fall von”-Bedingung verschiedene Bedingungen miteinander mit “und” und “oder” verbinden und sogar drei verschiedene Gruppen definieren.

Nun fragen Sie sich vielleicht, wann Sie die eine und wann die andere Variante anwenden sollten. Sehen Sie sich die beiden Beispiele an:

  1. “Interaktion mit der E-Mail”: In einem Mailing laden wir unsere Kunden zu einem Seminar ein. Allen, die auf den Button geklickt haben, wollen wir nach ein paar Tagen eine Erinnerung und die Wegbeschreibung schicken.
  2. “Im Fall von”-Bedingung: Wir schicken ein Sonderangebot per E-Mail und wollen den folgenden Gruppen separate Follow-Up-Kampagnen senden:
    1. E-Mail nicht geöffnet
    2. E-Mail geöffnet, aber nicht geklickt.
    3. Geklickt, aber Kauf nicht abgeschlossen (hat die Danke-Seite nicht erreicht).

TIPP 5: Abläufe als Vorlagen speichern

Innerhalb der Profi-Automatisierung gibt es zwei Formen, mit Vorlagen zu arbeiten. Entweder Sie benutzen die von uns bereits vordefinierten Templates oder Sie erarbeiten und speichern Ihre eigenen.

Letzteres ist sehr empfehlenswert, denn es erlaubt Ihnen in Zukunft, auf getane Arbeit zurückzugreifen, ohne Abläufe kopieren zu müssen, die Sie vielleicht mittlerweile modifiziert haben.

TIPP 6: Überprüfen der korrekten Funktionstüchtigkeit der Automatisierung

Wir empfehlen, die Automatisierung mit Wartezeiten von 2-20 Minuten zu erstellen, um diese in einem überschaubaren Zeitraum mit einer privaten E-Mail-Adresse oder internen E-Mail-Liste testen zu können.

Wenn Sie noch wenige Erfahrung haben, ist es am besten, kleinere Abläufe zu erstellen und diese lieber untereinander zu kombinieren, anstatt gleich eine lange und komplizierte Automatisierung zu kreieren.

Wir werden Ihnen auch weiterhin neue Artikel anbieten, die Ihnen helfen sollen, Ihre Erfahrung als Benutzer zu verbessern, aber vor allem auch die Ziele zu erreichen, die Sie sich mit Ihrer E-Mail-Marketing-Strategie gesetzt haben.

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen über die Profi-Automatisierung haben, die wir in diesem Artikel nicht behandelt haben, können Sie uns gerne unten Ihre Kommentare hinterlassen.

Und wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, freuen wir uns, wenn Sie Ihn mit anderen Marketern teilen.

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