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6 unentbehrliche Ratschläge über das E-Mail-Marketing-Tool “Profi-Automatisierung”

6 unentbehrliche Ratschläge über das E-Mail-Marketing-Tool “Profi-Automatisierung”

Produkt & Design • September 19, 2017

Sicherlich haben Sie bereits einen Blick auf die Profi-Automatisierung geworfen und wahrscheinlich schon den ein oder anderen Ablauf erstellt. Jeden Tag interessieren sich mehr Marketer für dieses Werkzeug und kontaktieren uns mit ihren Fragen. Bei der Entwicklung der Profi-Automatisierung wurden auf die Überblicksansicht wert gelegt, die bequem und äußerst benutzerfreundlich ist. Die Schwierigkeiten tauchen meist in der Anwendung der Strategien und Umsetzung der Ideen auf. In diesem Artikel wollen wir allerdings nicht auf die strategische Seite eingehen, sondern Unklarheiten beseitigen, die Benutzer an uns herangetragen haben. TIPP 1: Trennung von Kunden und Leads Innerhalb der Vorlagen, die wir Ihnen zur Verfügung gestellt haben, finden Sie eine zur “Verkaufsbestätigung”. Wir werden diesen Ablauf heranziehen, um den Prozess zu visualisieren und uns auf den heikelsten Punkt zu konzentrieren, nämlich das Einfügen des Trackingcodes auf Ihrer Website. Der Zweifel einiger Anwender liegt oft darin, an welcher Stelle der Seite oder Web dieser Code eingefügt werden muss und ob er auf allen oder nur ausgewählten Seiten platziert werden sollte. UNSER RATSCHLAG: Wenn Sie nicht sicher sind, welche Seite oder Seiten Sie später tracken möchten, setzen Sie den Code am besten auf alle erdenklichen Seiten und legen Sie im Automatisierungsablauf unter der Bedingung “Hat eine konkrete URL besucht” fest, welche Seite Sie benutzen möchten. Die könnte zum Beispiel lauten: www.meinedomain.de/dankefuerdeneinkauf.html Auf diese Art und Weise kann die Profi-Automatisierung zwar alle Seiten verfolgen, löst aber nur eine Aktion aus, wenn diese konkrete Seite von Ihrem Abonnenten besucht wird und damit bestätigt, den Einkaufsprozess erfolgreich abgeschlossen zu haben. Diesen können Sie nun ganz einfach in eine neue Liste speichern und von den Leads trennen, die noch keinen Kauf abgeschlossen haben. Der Code funktioniert übrigens am besten, wenn Sie ihn in den Html-Körper “body” am unteren Ende eingeben. TIPP 2: Wartezeit einfügen Die Aktion “Wartezeit einfügen” ist eine der wichtigsten Funktionen, und gleichzeitig die, die man am leichtesten vergessen kann. Da uns oft nicht bewusst ist, was es damit auf sich hat. Die Wartezeit ist der Zeitraum, der verstreichen soll, bevor die nächste Aktion ausgelöst oder eine Bedingung angewandt wird, und ist besonders wichtig, um dem Benutzer Zeit zu geben, auf den letzten Input zu reagieren. BEISPIEL 1: In diesem Beispiel bedeutet die Wartezeit, wie viele Minuten, Stunden oder Tage vergehen sollen, nachdem der Abonnent sich in einer Liste eingetragen hat und bevor ihm eine E-Mail gesendet wird. Sollte sich der Abonnent bereits in der Liste befinden, versteht sich unter Wartezeit der Zeitraum, der nach der Aktivierung der Automatisierung verstreicht, bevor die E-Mail gesendet wird. Wohlgemerkt, mit der Wartezeit legen wir hier den Moment, zu dem die Sendung der E-Mail beginnt, und nicht den exakten Moment des Empfangs derselben durch den Abonnenten fest, denn dieser hängt von der Größe der Liste und den Einstellungen des E-Mail-Programms des Empfängers ab. BEISPIEL 2: In diesem Fall bedeutet die Wartezeit, dass der Abonnent, dass der Abonnent 15 Tage Zeit hat die gewünschte Bedingung zu erfüllen, (oder nicht). Reaktionen, die sich außerhalb dieses Zeitraums befinden, werden von der Profi-Automatisierung als nicht-erfüllt berücksichtigt. Daher ist es wichtig, Ihren Kunden genügend Zeit zu lassen, zu reagieren, um sie nicht im Prozess zu verlieren. TIPP 3: Kontakte die Liste wechseln lassen Dieser Fall tritt ein, wenn der Kunde sich zum Beispiel für ein Webinar angemeldet hat und daher keine Kampagnen mehr empfangen soll, die ihn dazu einladen. Besonders wichtig ist hierbei die Reihenfolge der Elemente: Der Abonnent erfüllt die Bedingung. Er wird der neuen Liste hinzugefügt. Erst dann kann er aus der vorherigen gelöscht werden. Sollten Sie den Kontakt erst aus der Liste entfernen, kann er nicht mehr in eine andere Liste kopiert werden und geht damit verloren. TIPP 4: Der Unterschied zwischen der “Im Fall von”-Bedingung und “Interaktion mit der E-Mail” Beim “Interaktion mit der E-Mail” können Sie verschiedene Bedingungen individuell anwenden. Sie schließen einander aus und, wenn sie sich auch gleichzeitig anwenden lassen, lassen sie sich nicht kombinieren. Im Gegensatz dazu kann man mit der “Im Fall von”-Bedingung verschiedene Bedingungen miteinander mit “und” und “oder” verbinden und sogar drei verschiedene Gruppen definieren. Nun fragen Sie sich vielleicht, wann Sie die eine und wann die andere Variante anwenden sollten. Sehen Sie sich die beiden Beispiele an: “Interaktion mit der E-Mail”: In einem Mailing laden wir unsere Kunden zu einem Seminar ein. Allen, die auf den Button geklickt haben, wollen wir nach ein paar Tagen eine Erinnerung und die Wegbeschreibung schicken. “Im Fall von”-Bedingung: Wir schicken ein Sonderangebot per E-Mail und wollen den folgenden Gruppen separate Follow-Up-Kampagnen senden: E-Mail nicht geöffnet E-Mail geöffnet, aber nicht geklickt. Geklickt, aber Kauf nicht abgeschlossen (hat die Danke-Seite nicht erreicht). TIPP 5: Abläufe als Vorlagen speichern Innerhalb der Profi-Automatisierung gibt es zwei Formen, mit Vorlagen zu arbeiten. Entweder Sie benutzen die von uns bereits vordefinierten Templates oder Sie erarbeiten und speichern Ihre eigenen. Letzteres ist sehr empfehlenswert, denn es erlaubt Ihnen in Zukunft, auf getane Arbeit zurückzugreifen, ohne Abläufe kopieren zu müssen, die Sie vielleicht mittlerweile modifiziert haben. TIPP 6: Überprüfen der korrekten Funktionstüchtigkeit der Automatisierung Wir empfehlen, die Automatisierung mit Wartezeiten von 2-20 Minuten zu erstellen, um diese in einem überschaubaren Zeitraum mit einer privaten E-Mail-Adresse oder internen E-Mail-Liste testen zu können. Wenn Sie noch wenige Erfahrung haben, ist es am besten, kleinere Abläufe zu erstellen und diese lieber untereinander zu kombinieren, anstatt gleich eine lange und komplizierte Automatisierung zu kreieren. Wir werden Ihnen auch weiterhin neue Artikel anbieten, die Ihnen helfen sollen, Ihre Erfahrung als Benutzer zu verbessern, aber vor allem auch die Ziele zu erreichen, die Sie sich mit Ihrer E-Mail-Marketing-Strategie gesetzt haben. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen über die Profi-Automatisierung haben, die wir in diesem Artikel nicht behandelt haben, können Sie uns gerne unten Ihre Kommentare hinterlassen. Und wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, freuen wir uns, wenn Sie Ihn mit anderen Marketern teilen.


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Das Rebranding von Benchmark: Die Reise unseres hausinternen Design Teams

Das Rebranding von Benchmark: Die Reise unseres hausinternen Design Teams

Produkt & Design • September 1, 2017

Lassen Sie uns ein bisschen zurückspulen: Benchmark begann im Jahr 2004 als E-Mail-Marketing-Service, der einfach zu bedienen war und für jedermann zugänglich war, der hoffte damit sein Geschäft wachsen lassen zu können. Seitdem hat das Unternehmen erhebliche Veränderungen erlebt, weswegen es notwendig wurde uns neu zu identifizieren, wer wir sind nach all den Jahren. Dies spiegelt sich im Durchlauf durch ein paar verschiedene Logos und Rebrands wider, welche für das Bemühen unserer neuen Identität sprechen. Unsere Herausforderung Das Produkt- und das Designwachstum, das wir erlebt haben, ist oft aus der Notwendigkeit heraus und etwas unerwartet geschehen. Als kleines Unternehmen sind Zeit und Ressourcen minimal, und wir mussten unser Bestes geben mit diesen Einschränkungen. Wir konnten eine ziemlich gleichbleibende Identität beibehalten. Jedoch fehlte uns die Gelegenheit, eine Marke zu schaffen, die vollständig verkörpert, wer Benchmark ist, und welche Richtung wir einschlugen. Als Designteam hat uns das oft in einem unangenehmen und unklaren Raum gelassen, wodurch es schwierig wurde, den Reiz und den Besitz unserer Identität für uns greifbar zu machen als das Unternehmen sich weiterentwickelte. Es wurde Zeit für eine Veränderung. Es war an der Zeit, dem Unternehmen etwas vorweisen zu können, was skalierbar war und auch etwas leisten konnte. Einer der fundamentalsten Teile einer Markenidentität hat mit dem Logo zu tun. Dies stellte die erste und größte Herausforderung dar. Unser altes Logo hatte einige bedeutende Schwächen. Es bestand einfach aus unserem Namen der in einer Schreibschrift geschrieben wurde, ohne einem dazugehörigen Markenzeichen. Bei der Verwendung unseres Logos in kleinen Formaten, hatten wir keinerlei Kennzeichen oder eine kleine Version des Logos, die gut funktionierte. Wir haben oft das \"B\" von \"Benchmark\" verwendet für diese Situationen, allerdings war dies weniger ideal. Eine weitere Herausforderung war unsere primäre Markenfarbe. Das dunkle Marineblau unserer Marke ähnelte zu sehr jenem von zahlreichen anderen Firmensoftware-Unternehmen. Zusammen mit einem verallgemeinerten Namen wie Benchmark, der aus dem Mainstream-Tech-Markt bekannt ist, bestand die Notwendigkeit, eine neue Markenidentität zu schaffen, die heraussticht und Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wie bekommt ein Unternehmen eine neue Marke? Als wir den Prozess zur Schaffung einer Markenidentität starteten, hatten wir keine Ahnung was wir taten. Die Identifizierung der Herausforderungen war nur ein kleiner Schritt vor der bevorstehenden Aufgabe, und wir erkannten, dass wir mehr Fragen als Antworten hatten. Wie schaffe ich eine Marke eines Unternehmens mit Büros in neun verschiedenen Ländern? Wo fangen wir da überhaupt an? Unser kleines hauseigenes Designteam wusste es definitiv nicht. Wir suchten nach jedem Rebrand, den wir im Internet finden konnten, und versuchten Blogartikel zu sezieren mit irgendwelchen Hinweisen, wie dieser Prozess funktionieren könnte. Viele Unternehmen, die über ihre Neuausrichtung ihrer Marke schrieben, nannten oft nur Kleinigkeiten und Einzelteile des Prozesses. Nur selten fanden wir jemanden, der alle Schritte detailliert wiedergab, aber für diejenigen, die dies taten, waren wir sehr dankbar. Wir fanden auch ein paar Bücher, darunter Designing Brand Identity und Design Matters, die uns auf unserer Reise begleitet haben. Die Unternehmen, die gerne ihre Erfahrungen über die Neuausrichtung ihrer Marke teilten, schienen ganz individuell unterschiedliche  Prozesse durchlaufen zu sein. Einige der Unternehmen mit größeren Ressourcen beauftragten externe Agenturen, um die Rebranding-Aufgabe in Angriff zu nehmen, die zweifelsohne ausgezeichnete Ergebnisse erzielten. Es wurde offensichtlich, dass es viele Möglichkeiten gibt, um unsere Marke neu auszurichten, und wir mussten daher den Weg finden, der für unser Unternehmen am besten war. Da unser Designteam über die Einzigartigkeit von Benchmark Bescheid wusste und seine Macken und Funktionen verstand, machten wir uns die kreative Freiheit zunutze, um einen Weg für das Rebranding zu wählen, der unseren Individualismus widerspiegelte. Das Finden unserer Unternehmensidentität Die anfängliche Benchmark-Identität wurde organisch konzipiert, ohne vieler Gedanken oder Intentionen dahinter. Als sich das Unternehmen verlagerte und wuchs, wurde klar, dass es notwendig wurde eine Identität mit einer Vision zu kreieren, um in einem wettbewerbsfähigen und sich schnell verändernden Markt weiter zu gelangen. 2016 war das Jahr, das große Veränderungen für unser Unternehmen und seine Identitätsentwicklung brachte. Das gesamte Unternehmen Benchmark hat tief gegraben, um genau herauszufinden, wer wir sind, wer wir sein wollen und wo wir in die Unternehmens-Software-Welt hineinpassen. Das Timing hätte für unser Designteam nicht besser sein können, als wir anfingen den Rebrand zu übernehmen. Um zu bestimmen wie wir das komplexe Festhalten an unseren Wurzeln erreichen können, während wir auch eine bessere Definition zur Verfügung hatten, erforderte eine Bewertung des alten “Benchmark” und jenes “Benchmark”, das es werden sollte. Dies geschah auf ein paar verschiedene Weisen und trug zur Schaffung unseres Markenauftrages bei, an dem wir mit Curt und Denise Keller, den Besitzern von Benchmark, zusammengearbeitet haben. Unser CEO Curt wählte das Wort \"Benchmark\" und die Farbe marineblau damals im Jahr 2004 mit dem Wunsch ein Unternehmen aufzubauen, das unternehmerisch und professionell erschien. Curt hatte schon immer große Träume für Benchmark und stellte sich vor, dass Benchmark zum Standard in der Branche werden würde. Die Hoffnung war, dass das Unternehmen der Felsen sein würde, oder der Gradmesser, mit dem unsere Kunden E-Mail-Marketing bewerten würden. Der Traum von Benchmark war immer noch fundamental, während die Farben eine Anpassung vertragen konnten. Curt und Denise sind sehr bodenständig und praktisch. Sie haben eine unglaubliche Firmenkultur geschaffen, die angenehm und zwanglos ist und sich wie eine Familie anfühlt. Wir lieben es, die gleichen Gefühle und Werte für unsere Kunden durch unsere Produkte zu erweitern und wussten, dass dies für den Rebrand von entscheidender Bedeutung war. Um unseren Bewegungsablauf zu bewerten, einschließlich der Kundenbasis und Produkte, wurden im Team diverse Teams gebildet. Mit Büchern wie Traction, Scaling Up, Inside Advantage und 2-Second Lean haben die Menschen in den Teams dazu beigetragen, Input zu geben und eine Perspektive zu vermitteln, um die neue Firmenidentität zu definieren und den Rebranding-Prozess fortzuführen. Schritt 1 - Definition der Attribute Basierend auf unseren Gesprächen mit den Besitzern und den starken Motiven, die entstanden sind, setzen wir auf unsere Markenattribute. Die offensichtlichsten Motive waren, dass Benchmark mächtig und professionell ist, aber auch gleichzeitig freundlich, zugänglich und praktisch ist. Diese Ausgewogenheit ist unser  Optimum. Damit sich diese Motive decken, haben wir eine Liste von Attributen erstellt, die zu einem wichtigen Teil des Rebranding-Prozesses werden würde. Diese Liste der Attribute wurde die Grundlage für unsere visuellen Ideen und war das System, mit dem wir Ideen eingestuft und Entscheidungen getroffen haben. Egal wie großartig ein Konzept war, wenn es nicht gelingen würde, die Attribute des Unternehmens unserem Designteam zu vermitteln, dann würde die Markenkommunikation scheitern. Um unsere Liste der Attribute zu formulieren, hat unser Designteam eine Wortansammlung durchgeführt. Wir platzierten Worte aus dem Markenauftrag in der Mitte riesiger Plakate und füllten jedes mit irgendwelchen Wörtern, die mit dem in der Mitte zusammenhingen. Wir hatten am Ende Hunderte Worte. Wir haben dann alle Worte hervorgehoben, die als starke Attribute gelten und uns die Möglichkeit bieten, uns für visuelle Ideen für die Marke zu inspirieren. Von allen hervorgehobenen Wörtern konnten wir uns auf eine endgültige Liste der Attribute beschränken. Schritt 2 – Entwurf aller Ideen Aus der Liste der visuellen Attribute haben wir schnell Skizzen unserer Rohideen gemacht. Dies war keineswegs eine optisch atemberaubende Übung, aber es war sehr hilfreich, die Entwicklung der Logo-Marke zu starten. Als wir das taten, fingen wir an starke visuelle Motive zu sehen, von denen uns einige über den Mix bis zum Ende des Prozesses begleiten würden. Nachdem wir einige breitere Konzepte aussortiert hatten, haben wir einige kleinere Skizzen auf die Logo-Markierung zugeschliffen. Um dies zu tun, haben wir eine Übung gemacht, in der wir visuelle Metapher-Matrizen erstellten, die uns dabei halfen, Ideen zu erzeugen, indem wir Wörter auf einer Matrix eintrugen. Wir haben unsere Attribute einzeln auf einer Achse aufgeführt und hatten dann einfache Wörter auf der anderen Achse. Der Versuch Kombinationen zweier Wörter zu vergleichen hat uns motiviert weitere Ideen zu entwickeln. Schritt 3 - Übung und Wiederholung Als der Prozess fortfuhr, gingen wir Hunderte von Konzepten durch. Eine Sache, die wir definitiv gelernt haben war, dass wir Dinge wiederholen und offen für neue Übungen sein müssen um weiterzumachen. Immer wieder dachten wir, wir hätten keine Ideen mehr übrig, während wir auch erkannten, dass das, was wir bislang generiert hatten, noch nicht richtig war. Wann immer wir feststeckten, probierten wir mehr Übungen aus um weiter voran zu kommen. Schritt 4 - Entscheidung über eine Richtung Als wir uns zuversichtlich fühlten, dass alle Ideen erforscht waren, war es an der Zeit, die harte Entscheidung über die endgültige Richtung der Logo-Marke zu fällen. Dies war einer der schwierigsten Momente in diesem Prozess. Wir hatten eine Handvoll Logos, die ansprechend waren, um mit ihnen den nächsten Schritt zu gehen. Wir wussten auch, dass wir uns nicht niederlassen konnten und wollten etwas wählen, das einen bleibenden Eindruck als Repräsentation des Unternehmens hinterlassen würde. Letztendlich kam es zu dem, was die meisten Attribute umfaßte. Als Team haben wir unsere Top-Picks ausgewählt, dann stimmten wir ab und diskutierten die Ergebnisse. Es war eine Erleichterung, an diesem Stadium vorbei zu kommen und den nächsten Schritt zu machen. Schritt 5 – Wiederholen bis es richtig ist Es gab noch viel mehr Arbeit zu tun, auch nach der Auswahl der endgültigen Richtung. Wir haben weiterhin die Versionen der Logo-Marke entworfen, indem wir Übungen auf Papier und in Adobe Illustrator machten. Dort erreichten wir einen Punkt nach zahlreichen Wiederholungen, an dem wir wussten, dass wir der Sache näher kamen, aber aus irgendeinem Grund hatten wir Schwierigkeiten, das Konzept abzuschließen. Unser Team machte immer Versuche, kreierte Neues und machte Übungen, aber nichts fühlte sich ganz richtig an. Schließlich begann Kristen, einer unserer Designerinnen, in einer alten Betrachtungsweise des Logos aus einer früheren Übung etwas zu sehen. Als sie uns zusammenrief während wir noch Anpassungen vornahmen, begann sie zu erklären, was sie sah, und als wir zuhörten machte es Sinn. Das Zentrum der Marke war dort, wo alles passierte. Es ging um Wachstum und Umwandlung, darüber nie mehr das Gleiche sein zu wollen, und kontinuierliche Verbesserung. Die Linien fuhren von links nach rechts, kreuzten und kommunizierten mit dem negativen Raum. Sobald die Linien durch das Zentrum gingen, ändern sie die Position und wuchsen weiter. Das spiegelte nicht nur unsere Firmengeschichte wider, sondern auch die Geschichte, die wir uns für unsere Kunden wünschten. Unser neues Logo enthielt alle unsere Attribute und sogar noch ein bisschen mehr. Schritt 6 - Logotype und Typografie Für das Logo und die Typografie haben wir uns entschlossen serifenlos zu bleiben. Immer wenn wir \"Benchmark\" mit Serifen geschrieben haben, fühlte es sich zu ernst an und passte auch nicht zu unseren Attributen. Nachdem wir Hunderte serifenlose Schriftarten ausprobiert hatten, landeten wir bei einer wunderschönen Schrift von Luzi-Typ namens Buenos Aires, die mit unserem fertigen Markenzeichen gut zusammen passte. Dünnere serifenlose Schriften fühlten sich zu schwach an für unseren Firmennamen, und Dickere waren zu überwältigend. Wir wollten auch eine Schrift, die solide war, aber immer noch zugänglich und freundlich. Interessanterweise hatte Luzi-Typ eine weitere serifenlose Schrift, die wir liebten namens Messina, die am Ende zu unserer Hauptschriftart für andere Texte als das Logo wurde. Schritt 7 - Identitätssystem und kontinuierliche Verbesserung Unser Designteam steht noch in der Anfangsphase der Schaffung unseres Identitätssystems und hat begonnen Wege zu erforschen, um dieses Motiv in die Entwicklung von Produkten zu integrieren. Die Hoffnung ist, dass das neue Motiv das Wachstum, die Transformation und die Kommunikation umsetzt, wie es in die Neugestaltung unserer Applikation und unser neues CRM-Produkt umgesetzt wurde, das Benchmark derzeit für eine ausgewählte Gruppe von Nutzern vorab freigibt. Sie können uns weiterhin bei unserer Rebranding-Reise begleiten, indem Sie diese Beiträge abonnieren und Geschichten lesen, wie wir lernen unser Unternehmen zu verbessern. Unser Team Ein herzliches Dankeschön von unserem gesamten Benchmark Brand Team dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, über unsere liebevolle Arbeit zu lesen. Wie steht es um Sie? Das war ein sehr intensiver, aber unglaublicher Prozess für unser Designteam. Es gab viele Dinge, die wir daraus lernten, und wenn wir jetzt zurückblicken wünschten wir, wir hätten mehr Ressourcen und Ratschläge gehabt, die uns weitergeholfen hätten, um uns nicht so allein auf der Reise zu fühlen. Wir hoffen, Sie durch das Teilen unserer Erfahrung in diesem Blog-Post, der sich an andere Designer richtet, die ihre Marke neu ausrichten wollen, zu ermutigen. Wenn Sie Fragen haben, mehr Ressourcen haben oder Geschichten von Ihrem eigenen Rebrand haben, würden wir gerne von Ihnen in den Kommentaren unten oder auf Social Media hören! - Arbeiten Sie derzeit an einem Marken- oder Rebrand-Projekt? Worum handelt es sich? - Teilen Sie Ihren Prozess! Einfach oder komplex, es wird anderen wirklich weiterhelfen.


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Einblick: Neues Design & bessere Anordnung des Editors

Einblick: Neues Design & bessere Anordnung des Editors

Produkt & Design • Mai 10, 2017

Unser Unternehmen befindet sich gerade in einer Phase der Veränderung und unsere verschiedenen Produktteams sind gewachsen und machen Fortschritte. Wir haben Fehler gemacht und es stellten sich einige Hindernisse in unseren Weg, aber wir lernen trotzdem gleichmäßige Schritte zur Verbesserung zu machen. Danke, dass Sie den Weg unseres Teams verfolgen. Hier ist ein kleiner Einblick in die Veröffentlichung des Design-und-Struktur-Updates des Drag&Drop-Editors. Warum haben wir das gemacht? Unser Editor-Produktteam besteht aus zwei Designern, einem Frontend-Entwickler, einem Backend-Entwickler und unserem Geschäftsführer. Wir fokussieren uns auf drei E-Mail-Editoren: Drag&Drop-, Text- und Html-Editor. Wenn wir uns in Gesprächen darüber befanden, was als Nächstes kommen würde, identifizierten wir ein wiederholt auftretendes Problem, was eine Lösung erforderte: uneinheitliche Benutzeroberflächen in unseren neuesten Funktionen. In den letzten Jahren hat Benchmark einige neue Funktionen herausgebracht: drei E-Mail-Editoren, zwei Anmeldeformular-Baukästen, E-Mail-Engagement-Automatisierung und vor Kurzem die Profi-Automatisierung (Beta). Eine Schwäche war, dass jedes Werkzeug verschiedene Stile hatte, was das Resultat vieler Faktoren war, wie mehrere Designer, mehrere Entwickler, Fehlen einer klaren Gestaltungsrichtlinie, schlechte Übergaben, problematischer Code und so weiter. Manche Variationen waren visuell sichtbar und manche nur im Code zu erkennen. Mit so viel fehlender Einheitlichkeit war es ein Albtraum für unsere Produktteams Funktionen zu aktualisieren. Ganz zu schweigen davon, dass es unserer Nutzererfahrung schadete und Verwirrung erzeugte, weil nicht klar war, was erwartete Verhaltensweisen und visuelle Hinweise sind. Wie lernt ein Nutzer Ihrer App zu vertrauen, wenn das Resultat einer Aktion zum Ratespiel wird? Wir mussten uns neu organisieren und die Einheitlichkeit der Produkte erreichen, so dass unsere Nutzer weniger Zeit damit verbringen darüber nachzudenken, wie man unsere Software nutzen sollte und sich stattdessen mehr auf die Aufgabe an sich fokussieren können. Aus diesen Gründen identifizierte unser Team zwei Ziele: Aufräumen des Design-Stils und Codes Erzeugen einer reibungslosen Nutzererfahrung über alle unsere aktualisierten Funktionen Es gab mehrere Bereiche, die in Frage kamen, aber für diese Veröffentlichung haben wir uns entschieden, uns auf ein Stil- und Anordnungs-Update der Hauptnavigation, aktiven Inhaltsblöcke und Textbearbeitungsleiste zu fokussieren. Jeder Bereich bot seine eigenen Herausforderungen, hier sind also einige dieser Gedanken. Vereinfachen der Navigation innerhalb des Editors Die erste Möglichkeit gab es in der Hauptnavigation unseres Editors. Das wurde durch vier Symbole repräsentiert, die jeden Bearbeitungsbereich einteilten. Das vierte Symbol (ein Stift) zeigte, wenn ein Block ausgewählt wurde, aber enthielt keine Optionen, wenn ein Block nicht bearbeitet wurde. Das verbrauchte wertvollen Platz und war eher verwirrend als hilfreich für unsere Nutzer, also entfernten wir es. Wir ersetzten auch die Symbole durch Text, um mehr Klarheit in allen Sprachen zu erreichen. Symbole verbrauchten weniger Platz, aber wir dachten uns, dass es wichtig ist, hier eine klare Beschriftung zu nutzen. Sich um neun Sprachen Gedanken zu machen ist nicht einfach. Es bedeutet, dass alle unsere Entscheidungen mit zusätzlichen Herausforderungen kommen und wir beim Design immer das schlimmste Szenario im Sinn haben müssen. Eine Herausforderung ist, dass unser englischer Text weniger Zeichen nutzt als Sprachen wie Deutsch oder Portugiesisch. In so einem begrenzten Bereich, was passiert, wenn der Text zu lang wird? In zwei Zeilen schreiben? Kürzen? Den Bereich erweitern? In diesem Fall haben wir das Problem durch die Textgröße und alternatives Verhalten gelöst. Das ist ein kleineres Szenario, aber manchmal wird es zu einer großen Herausforderung, wenn mehrere Faktoren im Spiel sind. Textbearbeitungsleiste Da das eine der am häufigsten genutzten Komponente ist, haben wir realisiert, dass das Updaten und Einteilen unserer Symbole viel dazu beitragen könnte, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Wir änderten auch das Verhalten der Leiste, damit sie sich besser an verschiedene Bildschirmgrößen und Geräte anpassen kann. Die ganze Leiste wird solange angezeigt bis der Nutzer die Browsergröße ändert. In diesem Moment klappt sich jede Option in ein Menü zusammen, das durch einen Klick auf “Mehr” geöffnet werden kann. Das alte Design störte den Arbeitsbereich des Nutzers, indem der Bereich nach unten gedrückt wurde, während das aktualisierte Design das nicht macht.   Aktive Inhaltsblöcke Das ist der Bereich, auf den wir unsere Arbeit fokussiert haben. Wenn wir Benutzeroberflächen-Elemente von unseren neuesten Anmeldeformular-Baukästen angewandt und Fehlende erstellt haben, half es bei der Einheitlichkeit des Stils und gab den Inhaltsblöcken mehr Platz zum Atmen. Unter der Oberfläche wurde der Code aufgeräumt und besser strukturiert, damit er modularer ist und schneller läuft (danke an unseren Frontend-Entwickler!). Das zweite Problem war die Organisation und Einheitlichkeit zwischen den Blöcken selbst. Wenn Sie alle Blockoptionen nebeneinander platziert hätten, wäre die Struktur eine andere gewesen. Unsere Nutzer mussten sich an jeden einzelnen Block neu anpassen, also haben wir alle standardisiert. Unsere größte Änderung löste Probleme mit der Anzahl an Optionen, die gleichzeitig gezeigt wurden und den Nutzerfluss beeinträchtigten. Manche Blöcke wurden sehr aufgeblasen und waren nicht für die Zukunft skalierbar. Für diese Blöcke teilten wir die Optionen in zwei Reiter basierend auf der Funktion und dem Nutzungslevel innerhalb des Reiters. Der erste Reiter enthielt Optionen in Bezug zum ganzen Block und der zweite Tab enthielt die Optionen für die Elemente innerhalb dieses Blocks. Was steht als Nächstes an? Jede Menge! Unser Team hat kleine Schritte hin zum Gewinnen von tieferen Nutzereinsichten gemacht, indem zu der “Anstehende Aufgaben”-Methodik gewechselt wurde. Wenn Sie es noch nicht gemacht haben, empfehle ich, dass Sie sich Intercoms eBook ansehen. Sie beschreiben es wie folgt: Die Leute kaufen Produkte und Dienstleistungen, um eine Aufgabe zu erledigen. Der Schlüssel zum Erfolg ist, die wirkliche Aufgabe zu verstehen, für die Kunden Ihr Produkt nutzen. Dieses Jahr wird voll von spannenden Neuerscheinungen sein. Hoffentlich werden wir bald darüber sprechen! Bis zum nächsten Mal...


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Unser Drag&Drop-Editor jetzt noch besser

Unser Drag&Drop-Editor jetzt noch besser

Produkt & Design • Januar 18, 2017

Wir haben Ihnen bereits die Lean-Reise vorgestellt, auf die wir uns alle hier bei Benchmark begeben haben. Es ist ein Prozess, bei dem alle “Abfälle”, d.h. alles Unnütze und Überflüssige, beseitigt werden und alle Teilnehmer nach ständiger Verbesserung streben. Es unser Ziel, diesen Schwerpunkt im Jahr 2017 auf unser Produkt auszuweiten. Das erste Beispiel dafür sind die Verbesserungen, die wir an unserem Drag&Drop-E-Mail-Designer vorgenommen haben. Es ist jetzt einfacher als je zuvor, Ihre nächste E-Mail-Kampagne zu erstellen... und obendrein schneller! Haben Sie keine Angst, wir haben keine Ihrer Lieblings-Features entfernt. Wir haben einfach ein paar Elemente um-organisiert, um Ihren Workflow zu verbessern. Die Navigation des Editors Für die Layout-, Block und globale Style-Tabs haben wir die Navigationssymbole durch Titeltext ersetzt. Diese Verbesserung geht weiterhin in die Richtung, Dinge einfacher, verständlicher und bedienungsfreundlicher zu machen. Unser Team für Nutzererfahrung hat gute Arbeit geleistet, und wir hoffen, dass diese Änderungen auch in Zukunft  Benchmark als die klare und führende E-Mail-Marketing-Lösung etablieren werden. Verbesserte Anordnung der Inhaltsblöcke Jeder Inhaltsblock ist nun in zwei Tabs unterteilt: Einstellungen und Inhalt. Der Reiter für Einstellungen steuert die äußeren Blockoptionen. Dies beinhaltet z.B. Hintergrundfarbe, äußeres Padding und alles andere, was sich um den Inhalt herum befindet. Der Reiter für Inhalt umfasst hingegen alles, was sich innerhalb des Containers befindet, wie sich die inneren Elemente aufeinander beziehen und in dem Block zusammenarbeiten. Hier wird beispielsweise innerhalb des Bildbeschriftungsblocks festgelegt, ob ein Bild links oder rechts neben dem Text steht. Aktualisierung der Symbolleiste für Textbearbeitung Wir haben die Symbolleiste im Hinblick auf Form und Funktionen aufgeräumt und garantieren damit ein besseres Erlebnis für unterschiedliche Browser und Geräte. Wenn Sie auf einem kleinen Bildschirm arbeiten, wird die Symbolleiste in das Menü für weitere Optionen verschoben. Damit steht dem Benutzer alles zur Verfügung, was er benötigt, während eine schnellere und benutzerfreundlichere Symbolleiste erscheint.


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